Sensory Awareness

Der Körper ist die Pforte zur letzten Verwirklichung.

Dogen Zenji

Zen & Sensory Awareness

Offene Montagsgruppe mit Stefan Laeng und Patrick Ho Kai Damschen via Zoom

Im Shobogenzo Zuimonki sagt Meister Dogen, “Diejenigen, die die Erleuchtung erlangten, als sie eine Blume sahen oder einen Laut vernahmen, erreichten das Satori durch die Sinne des Körpers. Wenn Ihr also die Gedanken und Begriffe fallen lasst und nur Zazen macht, so gelangt Ihr zum Weg. Der Weg wird in der Tat mit dem Körper erreicht. Aus diesem Grund beschwöre ich Euch: Macht Zazen auf diese Weise“.

Einmal in der Woche, jeweils am Montag Abend von 18:30 bis 19:45, bieten Stefan Laeng und Patrick Ho Kai Damschen die Möglichkeit, Zen und Sensory Awareness kennenzulernen oder zu vertiefen. Die Abende beinhaltet Elemente klassischer Zen-Praxis (Zazen, KinHin) sowie Workshop-Phasen von Sensory Awareness. In dieser Zeit können die Teilnehmenden Erfahrungen von Stille, Bewegung und Begegnung erleben.

Jeder Moment unseres Lebens birgt ein Angebot, anwesend zu werden. Dies ist die besondere – aber auch herausfordernde – Einladung von Sensory Awareness. Es geht darum, in Beziehung zu kommen – mit unserer Umwelt in all ihren Formen, mit uns selbst.

Stefan Laeng ist Sensory Awareness Lehrer und wird via Zoom aus den U.S.A. zugeschaltet sein.

Zen-Praktizierende und Meditierende aller Traditionen, Sensory Awareness Praktiker*innen sowie Menschen aus den Bereichen Yoga, Tanz und Körperarbeit sind herzlich eingeladen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich; die Teilnahme ist auch an einzelnen Terminen möglich.

Termine: 03.05., 10.05., 17.05., 24.05., 31.05., 07.06., 14.06., 21.06.2021
Ort: Zoom-Meeting
Kosten: Spende, je nach Selbsteinschätzung.

Um Anmeldungen an info@zen-bonn.de wird gebeten. Du erhältst dann die entsprechenden Einwahldaten für das Zoom Meeting.


Zen & Sensory Awareness – Workshops

Während Zen uns eine ausgereifte Form vorgibt, in der wir uns erforschen und die wir mit Leben füllen, läßt Sensory Awareness vorgegebene Formen bzw. gesicherte Erkenntnisse erstmal hinter sich und fordert uns auf, durch tastendes Probieren, der Welt in ihrem SoSein zu begegnen.

Die immer wieder neue und lebendige Erfahrung durch die Sinne eröffnet uns den Weg zu einem Lernen des Körpers und kann uns von Mustern des „Einrastens“ oder „Einfrierens“ im Zazen lösen.

Die Zen & Sensory Awareness Workshops mit Stefan Laeng enthalten Anteile klassischer Zen-Praxis sowie Workshopanteile von Sensory Awareness. In dieser Zeit können die Teilnehmenden ihre Erfahrungen in Stille, Bewegung und Begegnung vertiefen.

Zen-Praktizierende aller Traditionen sowie Sensory Awareness Praktiker sind herzlich eingeladen.

Termine

21.10. – 24.10.2021
Ort: Altbäckersmühle – Haus der Stille e.V. im Taunus

Stefan Laeng ist Sensory Awareness Lehrer. Er lebt in Peterborough, New Hampshire, USA und arbeitet regelmässig auch in Europa. Er ist Executive Director der Sensory Awareness Foundation. Gegenwärtig arbeitet er an einer ausführlichen Biographie über Charlotte Selver. Seit den frühen 1980er Jahren sind Sensory Awareness und Buddhismus richtungsweisend in seinem Leben und seiner Arbeit.

Webseite von Stefan Laeng: www.pathwayofsensoryawareness.com


Zen & Sensory Awareness – Die Erfahrung von Stille und Bewegung

Zen & Sensory Awareness ist eine Gelegenheit für Selbstwahrnehmung und der Präsenz in unseren alltäglichen Handlungen. Mitten in dieser turbulenten Zeit, können wir unsere persönliche Stärke entdecken, während wir gleichzeitig sensibel und offen bleiben. Jeder Kontakt, jede Sinneswahrnehmung kann eine Erfahrung der Verbundenheit und eine Unterstützung sein.

Stefan Laeng schreibt: “Wenn sich unser vertrauter Boden in jedem Augenblick verändert, wenn wir uns isoliert fühlen, abgeschnitten von Freunden, könnten wir versucht sein, uns noch mehr zurückzuziehen, in die Einsamkeit unserer Köpfe. Auf das Schlimmste vorbereit, versteifen wir uns dann und halten den Atem an, nur um festzustellen, dass wir uns noch weniger sicher fühlen. Gerade in solchen Zeiten ist es gut, sich zu erinnern, dass es der flexible Zweig ist, der überlebt und gedeiht. Wenn wir einen Moment innehalten, können wir wahrnehmen, dass wir immer noch Boden unter den Füssen haben, dass wir seinen Unebenheiten nicht machtlos ausgesetzt sind. Mit wachen Sinnen können wir uns auf sich verändernde Gegebenheiten einlassen und neu Fuss fassen, wenn wir von Gewohntem loszulassen bereit sind.


Hier ein Artikel von Stefan Laeng, aus der Buddhismus Aktuell 03/2018

Als Bodhidharma einer Berliner Gymnastiklehrerin begegnete


Hier einige Interviews, die Stefan Laeng im Rahmen seines “Charlotte Selver Oral History and Book Project” geführt hat und die für diesen und den 3 schätze Blog übersetzt wurden.